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Woyzeck im Knast - ein Versuch

Von Oktober bis Dezember 2013 habe ich in der JVA Butzbach mit Gefangenen einen "Woyzeck" zur Aufführung gebracht. Über diese besondere Arbeit habe ich mir ein paar Gedanken gemacht. Hier:


» Das Leben findet dort satt, wo es stattfindet (PDF 165.71 KByte)

RAUCHPAUSE

oder: Der Sieg der langen Unterhosen

Ein Monolog
Besetzung: 1H

Inhalt:
Ein Mann, irgendwo zwischen 45 und 55, steht vor einer Kneipe. Es ist kalt. Er friert. Er steht dort, um zu rauchen. Es ist seine eigene Kneipe. Selbst seine zwei langen Unterhosen schützen ihn nicht vor der äußeren und inneren Kälte. Er schwadroniert und philosophiert sich in Rage. Auslöser seiner Suada: die seit kurzem erlassenen Nichtraucherschutzgesetze. Und so steht er in einem zugigen Hinterhof, ein Verweigerer, ein renitenter und stolzer Selbstzerstörer und beschwört ein Leben jenseits von Fremdbestimmung, gewiß gutgemeinten, aber letztlich engstirnigen Regelungen, macht sich lustig über Gesundheits- und Sicherheitsfanatiker, beschwört vehement die Entscheidungsfreiheit des mündigen Individuums. Und besingt ein Leben ohne Netz und doppelten Boden, aber voller - manchmal allerdings teuer bezahltem - Spaß. Und es ist die Geschichte einer Männerfreundschaft, sentimental, aber immer auch komisch.

Veröffentlicht im November 2008. Hier.

» Leseprobe hier (PDF 88.95 KByte)

Sommermärchen

oder die Söhne fürchten die Väter und die Enkel suchen die Wahrheit

Ein Dialog
Besetzung: 2 H

Inhalt:
Sommer 2006. Vor einem Stadttheater irgendwo in der deutschen Provinz. Auf dem Parkplatz der Intendanz sitzt auf einem Gitarrenkoffer ein Schauspieler. Schminkreste in seinem Gesicht und die Zeichen einer durchwachten Nacht. Er wartet. Die Spielzeitpause hat begonnen. Im Hintergrund feiert ein Land das Ende seiner Fußballweltmeisterschaft. Der Mann erinnert sich.

Noch unveröffentlicht.

» Leseprobe hier (PDF 80.40 KByte)

Verkettungen

oder: Ist Rumpelstilzchen schuld?

Eine Tragikomödie am See und in den Bergen

Besetzung 1 D / 2 H

Inhalt:
Ein Politiker (Augustin) ist in einen Segelunfall mit Todesfolge verwickelt. Nach Abschluß einer längeren Kur will er in die Politik zurückkehren. Es gelingt ihm nicht. Seine Frau (Renate) begibt sich auf die Suche nach ihm. Sie findet ihn. Und mehr (Kai-Rudolf) als ihr lieb ist.

Wird z.Z. lektoriert. Hier.

» Leseprobe hier (PDF 91.85 KByte)

Dädalus kam nur bis Panama

Eine Groteske

Besetzung: 1 D / 4 H

Inhalt:
Es ist die Geschichte des Kanu - Mannes und eines bestechenden Plans. Fast ein Jahr lang hält sich der Mann versteckt. Nur seine Frau teilt das wohl gehütete Geheimnis: ein neues Leben soll her. Und zwar mittels der Summen, die die Versicherung für angebliche Tote ausschüttet. Das zu den Betrogenen auch die beiden Söhne zählen, spielt dabei nur eine nebensächliche Rolle.
Doch das Leben lässt sich nicht abschütteln. Ob als Weihnachtsmann, Priester oder Versicherungsagent verkleidet - man ist dem Paar auf den Fersen. Am Ende werden die schönsten Träume zur Strecke gebracht. "Man sagt, sie habe in Panama einen Mann erschossen. Nur um ihn sterben zu sehen!"

Veröffentlicht im August 2009. Hier.

Das Stück hat beim Stückewettbewerb "Krisen_Zimmer" des Tübinger Zimmertheater den ersten Preis gewonnen. Uraufführung wird sein im Herbst 2011 am Tübinger Zimmertheater.

» Leseprobe hier (PDF 90.30 KByte)

Heldenleben mit Totenliedern

Eine Tragigroteske

Besetzung: 1 D / 3 H

Inhalt:
Ein verdienter Lehrer und Musiker soll die Leitung der renommierten Sommerfestspiele in Kaff übernehmen. Er ist vor 30 Jahren aus einem Staat des ehemaligen Ostblocks nach Kaff übergesiedelt. Nun stellt sich heraus, daß er in seiner alten Heimat als Spitzel gearbeitet hatte. Man entzieht ihm die Leitung der Festspiele. Die Ereignisse überschlagen sich. Ein alter Freund besucht ihn. Einer seiner Schüler will offene Rechnungen begleichen. Seine junge Geliebte fordert die Ehe. Die Vergangenheit überrollt ihn. Es kommt zum tödlichen Showdown zwischen drei Männern und einer Frau.

Wird z.Z. lektoriert. Hier.

» Leseprobe hier (PDF 85.50 KByte)

Das abbe Bein sucht den König

Ein Kaschperletheater für Gewachsene

Besetzung: Ein Bär / Ein Hase (je nach Gusto aus Stoff oder aus Fleisch und Blut)

Inhalt:
Wenn ich das so genau wüßte. Das Ganze ist vorerst lediglich ein Abfallprodukt meiner Netzspielerei

ARCHIBALD SCHAUT WELT.

Aber vielleicht wird bald was Ernstes daraus. Mir gefällt es.

» Leseprobe hier (PDF 96.37 KByte)